00:00:01: Hallo Sportsfreunde, ich hoffe ihr seid sportlich und gut drauf.
00:00:11: Und seid bereit für einen neuen Podcast.
00:00:13: In diesem Podcast geht es um das Thema Motivation und wenn wir über Motivationssprechen, dann gibt es zwei wesentliche Felder die wir uns anschauen können.
00:00:22: Es gibt einmal die extrinsische Motivaton und die intrinsische MOTIVATION.
00:00:28: Extrinsige MOTivation ist das was von außen kommt abstammend vom lateinischen Wort X und das heißt aus, in dem Fall hier von außen.
00:00:38: Und Intrinsisch ist eben von innen!
00:00:42: In diesem Podcast spreche ich jetzt über die extrinsische Motivation.
00:00:49: Denk gerne mal mit, welche Motivaton kann vom Außen kommen?
00:00:54: Vielleicht überlegst du gerade mal für dich, wenn wir an den Sport denken.
00:00:58: Welche Motivatoren, welcher Motivationsaspekte können von außen bei einem Sport, wenn du Sportler bist eintreten.
00:01:08: Ja das ist möglicherweise der Trainer die Trainerin Zuschauer Das ist eine Urkunde die man gewinnen kann ein Pokal das ist vielleicht ne Premiere Vielleicht auch ein tolles Team Outfit oder eine gute PR im Nachgang zu deiner sportlichen Aktivität und so weiter und sofort Schulterklopfen von anderen Wenn Du was gut gemacht hast So!
00:01:30: Und was ist damit verbunden?
00:01:33: Es gefällt einem und tut meistens gut, wenn man irgendwie eine Anerkennung bekommt.
00:01:39: Und du erhältst die Anerkernung dann, wenn du es natürlich gut gemacht hast!
00:01:43: Und Anerkennen wiederum ist letztlich der stärkste Bedürfnis was wir haben, irgendwie gesehen und wahrgenommen und im Idealfall geschätzt zu werden als Person, als Persönlichkeit Bedeutsam zu sein.
00:01:56: Das ist ja auch Aufgabe oder eine der Aufgaben in der Pubertät, dass wir uns als Persönlichkeit ausbilden und irgendwie gesehen werden.
00:02:05: Und das ist hier auch der Grund unter anderem warum man sich dann oft gegen etwas stellt was schon bestand hat um dann irgendwie auffällig zu sein so und das stärkste Bedürfnis Anerkennung ist eben genau das, was Menschen haben.
00:02:21: Irgendwie bedeutsam zu sein, am Ende dann natürlich geliebt zu sein und doch irgendwie zugehörig zu sein.
00:02:28: Wie auch immer die Anerkennen kann sich unterschiedlich ausdrücken!
00:02:32: Und wie ist es wenn andere deinen Namen kennen?
00:02:36: Dass andere Leute deinen Namen wissen, ist ja auch toll, wenn du nicht damit rechnest... Und ich kann mich selbst gut noch dran erinnern, wie ich damals als junger Hockey-Bundesligerspieler von dem besten Hockeyspieler der Welt mit Namen angesprochen wurde und das obwohl wir noch nie gegeneinander oder miteinander gespielt hatten.
00:02:55: Ich war damals in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Köln für den zu meiner Zeit noch verpflichtenden Wehrdienst und ich fand es toll dass Stefan Blöcher, der damals der beste Spieler der Welt war nicht namentlich Ansprach.
00:03:09: Ich war in den neunzehn Jahren alt, wir waren deutscher Meister im Feldhockey geworden.
00:03:13: ich hatte noch das Spiel entscheidend ein Tor erzielt.
00:03:15: wenige Monate später waren wir noch Deutscher Hallenmeister dann haben wir Europapokal der Landesmeister gespielt.
00:03:21: es war echt eine coole Zeit und es gab viel Anerkennung von außen Und ich konnte dann für mich eben auch erkennen aha!
00:03:29: Ich werde da auch anerkannt und das war Eine zeit wie im Rausch ja und natürlich trägt es auch Suchtpotenzial in sich.
00:03:37: jedoch Meine Frage habe ich das wirklich dafür gemacht.
00:03:41: Also wenn ich heute nochmal das reflektiere, habe ich wirklich jeden Tag so hart und intensiv trainiert um diese Anerkennung zu kriegen?
00:03:49: ganz am Ende würde ich sagen nein sondern weil ich vor allem so gerne Hockey gespielt habe und ist immer noch so gerne Tour.
00:03:57: Hat es dennoch gut getan?
00:03:58: Ja absolut, das war cool!
00:04:00: Hat man Selbstvertrauen erheblich gestärkt und ich profitiere auch heute von den damaligen Erfolgen und der entsprechenden öffentlichen Anerkennung und Belegbarkeit.
00:04:10: aus beruflicher Sicht.
00:04:12: Und um das Thema extrinsische Motivation jetzt mal auf eine andere Ebene zu heben möchte ich euch eine Geschichte erzählen.
00:04:22: In meinem Buch Mental Giganten, was Ware Stärke wirklich ausmacht, beginne ich mit der enormen Motivationsleistung durch Jürgen Klopp.
00:04:30: Und er war damals Trainer bei Liverpool.
00:04:33: kurz bevor ich das Buch geschrieben hatte hat es sich so ergeben oder währenddessen in dem Schreibprozess muss ich natürlich sagen dass sein Team nach der Null zu drei Hinspiel pleite im Champions League Halbfinale beim FC Barcelona Derart für das Rückspiel motivierte, dass das Team das Ruckspiel tatsächlich noch vier zu null gewonnen und noch ins Finale einzog.
00:04:56: Und damals sagte er an sich – also in der Teamansprache – an sich ist es nicht möglich, weil ihr seid, haben wir aber eine Chance denn ihr seid mental giganten!
00:05:08: Das hat natürlich super zu meinem Bruch gepasst und deswegen habe ich das auch als….
00:05:13: Ja, einstieg für mein Buch genommen und letztlich ist es ein super gutes Beispiel für extrinsische Motivation.
00:05:20: Also Jürgen Klopp ist ja ohnehin bekannt als einer der allergrößten Motivatoren im Sport, im Fußball aber auch im gesellschaftlichen Leben macht er ganz viel tolle karitative Dinge und ist wirklich ein ganz starker extrinsischer Motivator.
00:05:37: Aber damit er das isst muss er selbst intrinsisch motiviert sein.
00:05:42: komme ich beim nächsten Podcast zu.
00:05:44: Jetzt hier bei dem Extrinsischen möchte ich noch mal ergänzen, dass diese extrinsische Motivation das ganz besondere Entfachen mobilisieren und inspirieren und total beflügeln kann.
00:05:55: Und dennoch – und das ist jetzt mein Play-doyer – sollten wir achtsam und uns bewusst sein, extrinsische Motivation, wenn wir das als Bedürfnis haben.
00:06:05: Dass wir extrem sich von anderen durch irgendetwas motiviert werden müssen damit wir dann auch ja von uns aus wirklich aktiv werden dass das ein abhängiges bedürfnisses denn wenn diese extrinsischen Motivations nicht kommt was ist denn dann?
00:06:22: fällt an?
00:06:22: alles zusammen möglicherweise schon es sei denn Wir haben eine ureigene, eine intrinsische Motivation.
00:06:31: Und darüber – ich habe es eben schon gesagt – spreche ich im nächsten Podcast und bis dahin wünsche ich dir, wünsche euch eine motivierte und motivierende Zeit!
00:06:40: Bis zum nächsten Mal, euer Michael von Kuhnheimt.