Mentalgiganten - Für die Best-Zeit deines Lebens

Mentalgiganten - Für die Best-Zeit deines Lebens

Transkript

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00:00:01: Hallo Sportsfreunde, ich hoffe es geht euch gut und ihr habt Bock auf den nächsten Podcast.

00:00:11: In diesem Podcast blicke ich auf das WM-Turnier zurück, dass ich gerade als Spieler absolviert habe für die deutsche Seniorenhockey Nationalmannschaft in Antwerpen, in Belgien anlässlich des World Cups der Herren über sechzig da darf ich mitspielen.

00:00:28: bei diesen Senioren-Weltmeisterschaften ist so, dass die Alterskategorien in fünf Jahresabschnitte eingeteilt werden.

00:00:35: Begonnen habe ich mit dem ganzen Spaß in der Kategorie über forty-fünfundvierzig und jetzt bin ich bei der Kategory über sixty-fünftig angelangt.

00:00:43: Das war meine fünfte Hockey WM und es hat echt Spaß gemacht!

00:00:47: Und das Ganze soll als résumé jetzt mal gelten und auch vielleicht den ein oder anderen Impuls für dich mitgeben wie man etwas für sich resimieren kann.

00:00:58: Und ich mache das ganz speziell anhand unseres Turniers und dann kannst du dir vielleicht die Dinge, die du mal überblicken möchtest oder resimiren möchtes, vielleicht das ein oder andere mitnehmen.

00:01:11: Also das Wichtigste zunächst einmal Es hat Spaß gemacht und ergebnismäßig hatten wir uns mehr erhofft.

00:01:18: Wir sind sechster von sechszehn Teams geworden, es war eine richtige WM.

00:01:23: Wir haben gespielt gegen Australien, wir haben gegen Spanien, Malaysia, Italien, England und USA gespielt.

00:01:30: also wir hatten Gegner aus vier Kontinenten und das macht natürlich so ein World Cup dann auch aus.

00:01:35: Also das ist allein atmosphärisch und von den Begegnungen schon mal eine richtig coole Sache!

00:01:40: Und dann gilt es natürlich das ganze auch mal kritisch zu analysieren.

00:01:45: Also was hat am Ende dazu geführt, dass wir ergebnismäßig nicht da gelandet sind, was wir uns vorgenommen haben?

00:01:52: Wir haben einfach anzuerkennen das wir am Ende zu wenig Tore geschossen haben und etwas zu viel Tore zu leicht rein bekommen haben wie es eben so häufig in einem Mannschafts-Sportland ist wenn es dann um Tore geht.

00:02:04: aber darüber hinaus will ich doch mal gucken dass wir vielleicht auch noch ein paar andere Aspekte uns anzuschauen haben.

00:02:11: Im Bereich Athletik waren wir wirklich schon gut, also ich kann wirklich sagen dass wir das Team waren was in allen Matches die wir gespielt haben am Ende noch am meisten drauf hatte.

00:02:23: Das war dann vielleicht auch dem Ergebnis geschultet.

00:02:25: wenn wir mal zurücklagen dann ziehen die anderen Gegner sich vielleicht dann zurück oder dann zieht der Gegner zu verwalten und über die Zeit zu bringen.

00:02:36: Und wir mussten natürlich dann drücken, Gas geben und nochmal mehr laufen und tun um vielleicht das Match dann doch noch für uns zu drehen.

00:02:44: Das führt von der Spielsituation automatisch dazu dass eine Mannschaft mehr läuft oder offensiver ist als an die andere.

00:02:51: so ist es häufig.

00:02:52: Dennoch kann ich sagen, dass wir nicht außerathletischen Gründen verloren haben oder nicht das Ergebnis erzielt haben, was wir uns erhofft haben und bei allen muss man ja auch mal sehen.

00:03:04: Sechster von sechzehn also so ganz miserabel ist es am Ende auch nicht, auch wenn wir ein bisschen mehr erhoffen haben.

00:03:10: aber Das Resümee dabei ist dass die Athletik gerade in unserem Alter unwahrscheinlich viel ausmacht Und ich bin persönlich schon motiviert und vieler aus meinem Team genauso noch mehr zu trainieren, um den Unterschied herzustellen.

00:03:27: Also als junger Spieler Mitte zwanzig sind alle schnell, das sind alle beweglich wenn du in der Spitze unterwegs bist.

00:03:34: aber im Seniorenalter da wo ich jetzt mitspielen darf schon länger macht gerade dieses Thema Spritzigkeit, Schnelligkeit, Beweglichkeit enorm viel aus und ich habe einige unserer Gegner vor Augen die teilweise unglaublich fit waren, also unglaublich.

00:03:53: Ich würde sagen bei uns waren viele sehr fit und ich bin auch gut durchs Turnier gekommen.

00:03:59: aber ich habe einen Engländer beispielsweise vor Augen.

00:04:03: wenn man den Kopf jetzt mal wegnehmen würde und sich nur den Körper anschaut dann denkst du wirklich da steht ein Zähnkämpfer vor dir der von umdreißig Jahre alt ist.

00:04:13: Ist aber kein Zähnenkämpfe und auch nicht vom Dreißig sondern mindestens sechzig Jahre alt und das fand ich schon wirklich sehr erhellend was nach oben noch möglich ist.

00:04:22: Die zweite Erkenntnis ist, dass es unwahrscheinlich wichtig ist in so einem Turnier ein Frontrunner zu sein.

00:04:30: Das bedeutet also mit dem ersten Spiel schon wirklich einen guten Grundstock legst.

00:04:35: Wir haben im ersten Spiel gegen Australien, die wir übrigens am Ende dann gegen England das Finale zwei zu eins gewonnen haben, haben wir drei zu zwei verloren.

00:04:47: Ja, in Schlagweite oder auf Augenhöhe kannst du sagen mit dem späteren Weltmeister.

00:04:53: Was allerdings im Spiel für uns ganz, ganz maßgeblich war wir sind leider aufgrund von ja unglücklichen Situation und auch eigenen Fehlern zero zu zwei schnell in Rückstand geraten und konnten das dann am Ende nicht mehr ganz ausgleichen haben, also zwei zu drei verloren.

00:05:10: Das führte dazu dass wir das gesamte Turnier über unter Druck waren.

00:05:14: Wir haben also gegen Australien verloren.

00:05:16: das führten dazu Dass es anzunehmen war dass wir dann in dem In den darauf folgenden Spielen müssen wir gegen Spanien und Malaysia gewinnen, um zumindest weiter zu werden in unserer Gruppe.

00:05:29: Das führt aber dann dazu dass wir gegen die sehr starken Engländer im Viertelfinale wahrscheinlich treffen würden und so ist es auch gekommen.

00:05:38: das bedeutet Wir haben durch dieses erste Spiel gegen Australien einen enormen Druck gehabt.

00:05:45: Im Grunde genommen waren alle weiteren Spiele für uns Erstmal KO-Spieler.

00:05:49: Dann haben wir gegen Spanien zwei Eins gewonnen, das war ganz gut.

00:05:52: Haben ja relativ souverän gemacht.

00:05:54: Gegen Malaisi haben wir eins Null gewonnen.

00:05:55: da waren wir besser als das Ergebnis ausdrückt Da sind wir so nach und nach so ganz gut reingekommen.

00:06:02: Und unser bis dahin beste Spiel haben wir gegenüber England gemacht sollte man kaum glauben im Viertelfinale Obwohl wir null zu vier verloren haben.

00:06:09: Das Ergebnis täuscht allerdings komplett weil wir am Ende unseren Torwart rausgenommen haben, um noch einen Feldspieler mehr zu haben.

00:06:16: Und dann haben wir natürlich noch ein Tor eingefangen.

00:06:19: aber insgesamt ist das Ergebnis definitiv so hoch.

00:06:22: Ein Eins-zu-Zwei wäre gerecht gewesen muss man sagen und ich denke es ist ein guter Zeitpunkt jetzt nochmal das gesamte Turnier auch ergebnismäßig Revue passieren zu lassen, also der Reihe nach nochmals.

00:06:34: Wir haben gegen Australien das erste Spiel drei zu zwei verloren verdient verloren.

00:06:40: wir haben dann gegen Spanien zwei zu eins gewonnen verdient gewonnen gegen Malaysia Eins zu Null gewonnen Verdient Gewonnen hätte auch höher ausgehen können.

00:06:50: für uns Dann gegen England Null zu vier verloren so hoch verloren.

00:06:55: Eins zu Zwei Zwei Zu Drei wäre gerecht gewesen oder dem Spielverlauf entsprechend, wie schon eben gesagt.

00:07:02: Und dann ging es ja noch weiter.

00:07:03: Dann hatten wir die Spiele um Platz fünf bis acht.

00:07:06: erst mal das erste Überkreuzspiel nennt man das gegen Italien.

00:07:10: da haben wir vier zu zwei gewonnen.

00:07:12: Das passt auch so vom Spiel Verlauf ziemlich.

00:07:15: und dann haben wir das letzte Spiel gegen die USA wo wir richtig gut begonnen haben.

00:07:21: Da habe ich nach wenigen Minuten unser erster Tor geschossen oder unser einziges Tor in diesem Spiel.

00:07:28: zwei zu eins verloren, nachdem wir ein zu null geführt hatten.

00:07:32: Und das USA-Spiel ist auch noch mal ein wichtiger Punkt.

00:07:36: Das ist im Grunde genommen das einzige Spiel gewesen wo wir das Gefühl hatten dass wir von Anfang an im Flow waren und wir waren richtig gut unterwegs haben das Spiel total dominiert aber am Ende dann unglücklich eins zu zweit So, und dann ist so ein Turnier auf einmal rum.

00:07:56: Und dann denkst du wieder zurück an den Anfang des Turniers!

00:08:00: Das ist das was ich auch nochmal ganz klar sagen möchte mit diesem ersten Spiel gegen Australien.

00:08:08: Ich will damit sagen dass wir direkt zu Beginn gegen Australiens schnell in mit null zweien Rückstand geraten sind, führte am Ende dazu, dass wir gegen die starken Engländer kamen im Viertelfinale.

00:08:19: Während wir Gruppen erster geworden hätten wir ein deutlich leichteres Viertelpinale gehabt und eine gute Möglichkeit gehabt, das Finale zu erreichen.

00:08:31: Das war aber nicht der Fall!

00:08:33: Das bedeutet, dass beim nächsten Turnier was für Spielen darauf zu achten haben, dass von Anfang an wirklich einen guten Abstand herstellen Und bei allem, was man selbst bewerkstelligen kann haben wir natürlich auch die Leistung der Gegner anzuerkennen.

00:08:47: Die Australien haben das einfach gut gemacht.

00:08:49: Das muss man dann wirklich anerkennen.

00:08:52: Hockey spezifisch ist nochmal festzuhalten für uns dass wir mehr Tore aus den Chancen zu machen haben zudem noch mehr Torchancen zu kreieren haben und dann aus meiner Sicht vor allem die Gegentore im Defensivverhalten nicht so leicht zulassen.

00:09:08: da waren andere Nationen deutlich deutlich griffiger als wir, da hatten wir einfach am Ende zu viel Raum gelassen.

00:09:15: So das ist hockey spezifisch!

00:09:17: Dann grundsätzlich hat man auch festzustellen dass bei so einem Turnier, bei so ein Wettkampf in der Weltmeisterschaft oder bei welchem Turnier auch immer auch immer so ein bisschen der Faktor Glück rein spielt.

00:09:30: Spielglück was wir in anderen Turnieren mal hatten Hat mir diesmal einfach nicht, das braucht man auch mal.

00:09:38: Nichtsdestotrotz haben wir das alles anzuerkennen.

00:09:41: und jetzt kommt noch ein ganz wichtiger Punkt.

00:09:44: Gute Erinnerungen hängen nicht nur mit dem Ergebnis zusammen sondern auch damit wie man es ganze erlebt hat und wie man sich dabei gefühlt hat.

00:09:54: Und für mich persönlich kann ich sagen und für viele meiner Mannschaftskameraden mit denen ich schon gesprochen habe war's eine Tolle Zeit, es war eine tolle Erfahrung.

00:10:05: Zehn Tage intensiver Wettkampf, sechs Matches gegen die besten Nationen der Welt innerhalb von zehn Tagen.

00:10:12: Wir sind alle ohne eine Verletzung nach Hause gekommen.

00:10:16: wir sind alle fit.

00:10:18: Mir tut persönlich nichts, aber auch gar nicht weh nach diesem harten Turnier.

00:10:23: Und das ist etwas was mich total motiviert.

00:10:26: und in dem Zusammenhang kommt mir eine Olympiasiegerin in den Sinn nämlich Anna Dogonaze die erfolgreichste Trampolin-Turnerin aller Zeiten, die sehr oft bei uns in der Akademie ist.

00:10:39: sie hat bei uns schon die Ausbildung zum Sportmentalcoach gemacht Sie ist immer wieder mal bei uns als Referentin Und sie hat mal gesagt, dass ihre schönsten olympischen Spieler in London im Jahr zwei Tausend Zwölf fahren.

00:10:54: Da hat sie keine Medaille gewonnen.

00:10:56: In Athen wurde sie Olympiasiegerin aber sie hat gesagt, London waren die schönsten Olympische Spiele.

00:11:01: Warum?

00:11:02: Weil sie dort am meisten Freude erlebt hat weil sie diesen Wettbewerb am meisten einfach genießen konnte.

00:11:09: Wir konnten es auch genießen.

00:11:11: wir haben viel gelacht und haben tolle Begegnungen verstärkt und unsere Freundschaften auch im Team noch mal weiter ausgebaut.

00:11:20: Wir haben mit Spielern aus anderen Nationen gute Unterhaltung geführt, es war ein superorganisiertes Turnier und insofern wird die Weltmeisterschaft, zwanzig, sechsundzwanzig in Antwerpen für mich persönlich und für viele meiner Mannschaftskameraden in guter Erinnerung bleiben und wird mich auch motivieren, weiterzumachen und mich um meine weitere Entwicklung zu

00:11:42: kümmern.".

00:11:43: So, und das ist vielleicht auch ein Impuls für dich.

00:11:47: Dass du wenn du eine Sache wo du dich engagiert hast, wo du etwas erreichen wolltest was gut geklappt hat oder vielleicht ganz gut oder hätte besser klappen können dass du für dich da etwas rausziehst und guckst.

00:12:00: was ist das was du verbessern kannst?

00:12:02: Was kannst du mitnehmen und was motivierte ich dann mit Freude weiter zu machen?

00:12:07: Das wünsche ich dir!

00:12:08: Das wünsch ich euch!

00:12:09: Habt eine gute Zeit bis zum nächsten Mal Dein euer Michael von Kunha.

Über diesen Podcast

Michael von Kunhardt ist TV-Experte für Spitzenleistungen und mentale Stärke, u.a. bei SAT-1, Sport1 sowie Mentalexperte bei zahlreichen Radiosendern.
Der langjährige Mentaltrainer erfolgreicher Nationalmannschaften, Profisportler und Olympiasieger begeistert als Top-100-Keynote-Speaker für Unternehmen und Verbände sowie als Entwickler ambitionierter Führungskräfte. Michael von Kunhardt ist mehrfacher Deutscher Meister im Hockey und war als Spieler 15 Jahre in der Hockey-Bundesliga aktiv. Mit der Ü-45 Hockey-Nationalmannschaft wurde Michael 2012 Vizeweltmeister, mit der Ü-50-Nationalmannschaft gewann er 2018 WM-Bronze.
Eine erstaunliche Balance zwischen Top- Leistung und bester Gesundheit, für sich selbst und seine Klienten sowie spannende Analogien zwischen Business und Spitzensport, zeichnen den Preisträger des Deutschen Speakerslams sowie Motivator mit Universitätsabschluss aus. Auf faszinierende Weise, gelingt es ihm, tausende Teilnehmer seiner Vorträge, Seminare und Coachings physisch und mental zu aktivieren. Spitzenleistungen bauen auf gesundem Selbstvertrauen auf. Michael von Kunhardt definiert auf dieser Grundlage Ziele, die motivierend sind und die Freude an der persönlichen Entwicklung priorisieren. Zur eigenen Grenzerfahrung läuft er Marathons und unternimmt Expeditionen nach Afrika, Asien, Nord-/Südamerika, Australien und in die Karibik.

Michael von Kunhardt ist Autor, er hält diverse Lehraufträge und ist Gründer der “von- Kunhardt- Akademie“ für Business, Sport und Gesundheit am Schloss Dehrn bei Limburg/Lahn.

von und mit Michael von Kunhardt

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